Boomende PropTech Start-Ups revolutionieren mit digitalen Ansätzen die Immobilienbranche in Österreich!

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von Checkmyplace.com
19. July 2016

Der Begriff PropTech kommt aus England und steht für Property Technology und umfasst das Thema sämtlicher technologischer Entwicklungen der Immobilienbranche.

Junge Unternehmen werden mit Hilfe ihrer online-basierten Dienstleistung die Immobilienbranche in Zukunft für Kunden attraktiver gestalten.
Dazu zählen in der Regel die Einführung oder die Optimierung von Abläufen, Prozessen oder gesamten Geschäftsideen mithilfe neuester Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Entwicklungen beziehen sich dabei nicht ausschließlich auf B2B-Beziehungen, sondern auch auf B2C-Beziehungen, welche Privatpersonen als Endverbraucher betreffen.

Eine neue Welle hat die österreichische Immobilienbranche erfasst und bereits mehr als 30 Start-Ups widmen sich dem Thema Property Technology.
PropTechs sind überall da, wo es um Daten und deren Verwertung geht. Sie beschleunigen die digitale Transformation innerhalb der Immobilienwirtschaft und fordern damit die tradierte Branche heraus.

Diverse Anwendungsfelder sind denkbar und mit ihren Geschäftsmodellen helfen die neuen Firmen beispielsweise im Immobilien-, Darlehens- und Hypotheken-Management, Genossenschaftsverwaltung, Mieter- und Vermieter-Kommunikation. Von der Suche (Kurzzeitwohnen.com) über die Beratung und Vermittlung (Wohnberater.at) bis hin zur Organisation – die Immobilienbranche kann unter dem Begriff Property Technology neuere Entwicklungen wie Apps, Big Data Analytics (Checkmyplace.com), Cloud Computing, Crowdfunding (Conda.at) oder sogar künstliche Intelligenz in einem Oberbegriff vereinen.
Das Themengebiet PropTech umfasst auch den Einsatz von Drohnen, 3D Visualisierung (DEEPINTERFACE.com), Virtual Reality (Innoactive.de) Anwendungen oder intelligenten Türzugangssystemen (Kiwi.ki) und Smart Building Tools (DefectRadar.com).

Letztlich sind alle Anlageklassen, egal ob Büro-, Einzelhandel- oder Wohnimmobilien betroffen und die Digitalisierung der Immobilienbranche wird, wie in anderen Bereichen auch, das Potential haben, unser Leben zu vereinfachen und den Immobilientreuhändern und Suchenden viel Zeit und Geld sparen können.

Als innovatives PropTech Start-Up hat Checkmyplace.com sich auf Big Data Analytics und Valuation im Immobilienbereich spezialisiert und bietet Produkte wie Lagereports oder Mietercheck und 360° Immopreis Tools an und steigert damit die Transparenz und service-orientierte Beratungsqualität in der Traditionsbranche.

In Österreich gibt es zwar noch keine spezialisierten PropTech Accelerator Programme wie MetaProp in New York oder Pi Labs und Seedcamp in London – letzteres hat schon in 20 PropTechs investiert –, aber es gibt vereinzelt Business Angels wie A. Ertler (checkmyplace.com), M. Ertler (Mietercasting.de), Bretschko (Zoomsquare.com), N.Futter (Parkbob.com) und Hansmann (store.me), die auf PropTech Start-Ups setzen.
Beim diesjährigen Pioneers Festival waren auch heimische PropTech Start-Ups wie Accessio.at, Radabuilding.com und Rendity.com vertreten.
In Bezug auf Förderungen und Seed Programmen ist Österreich gut aufgestellt und bestimmt können einige österreichische PropTech Start-ups internationale Investoren anziehen und erfolgreich skalieren – die nächsten Jahre werden es zeigen!
Bleibt also abzuwarten wie es den österreichischen PropTechs gelingt auch VC money aufzustellen – Indoo.rs hat bereits SpeedInvest als Investor akquiriert und Accelerator Programme wie das von Accoi Partners hilft Start-Ups fit zu machen fürs erfolgreiche Series A-Funding.

Im Juli hat in London die erste PropTeq Europe Konferenz stattgefunden mit 240 renommierten Teilnehmern aus der Start-Up (Leverton, Urban Intelligence, Propstack), der Corporate (CompStack, Jones Lang LaSalle, Argus Software) und Investor (Index Ventures, Axel Springer SE, Redstone Digital) Branche aus über 20 Ländern.
PropTechs sind vermehrt vertreten auf der MIPIM, Expo Real, Handelsblatt Immobilienwirtschaft Konferenz und werden immer interessanter für die Immobilien Tycoons. Auch die Marktführer gehen vermehrt Kooperationen mit Start-Ups ein, ohne direkt Anteile zu erwerben wie z.B. Immobilienscout24.de mit Timum.

Auf weitere innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, wie bereits vom Bundeskanzler Kern angekündigt, hofft die PropTech Szene hierzulande, sodass sich auf natürliche Art ein PropTech Ökosystem entwickeln kann. Die Gründer könnten durch aktives Netzwerken voneinander profitieren und eine stärkere Verzahnung zwischen klassischen Immobilienfirmen und PropTechs forcieren, welches für beide Seiten langfristigen Erfolg verspricht.

Coming soon – eine österreichische PropTech Map!

Buchtipp
Heimo Rollett (Hrsg.): Der Tod des Maklers. Und seine Rückkehr als Held,
Edition Immobilienwirtschaft, 1. Auflage 2016, 190 Seiten, Linde Verlag, ISBN: 9783707335330, 29 Euro

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Checkmyplace.com
19. July 2016
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