Unternehmen entdecken Effizienz – dank PropTechs

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von Checkmyplace.com
24. January 2017

Wenig scheint in diesen Zeiten sicher. Folgende Prognose darf aber als höchstwahrscheinlich gelten: PropTechs werden auch 2017 die Schlagzeilen beherrschen. Während letztes Jahr der Trend zur Digitalisierung im Immobiliensektor erst so richtig begonnen hat, verstehen nun zunehmend mehr die Vorteile und die Effizienzpotenziale von (intelligenten) PropTechs. In einer Studie zum Fortschritt der digitalen Transformation in der Immobilienbranche sehen sich lediglich 18 Prozent der Befragten schon weit vorne. 29 Prozent gaben an, erste Fortschritte gemacht zu haben, „mittendrinnen“ befinden sich 31 Prozent und 16 Prozent sind überhaupt noch „nicht weit“.

Neue Ideen online

Während die Unternehmen also noch recht behäbig agieren, schießen die Startups aus dem Boden wie Pilze. Zahlreiche neue Lösungen sind in den letzten Wochen online gegangen bzw. der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Darunter eine Plattform für Neubau- und Bauträger-Immobilien oder auch eine für Crowdfinanzierungen für eine Veranlagung in vermietete Immobilien, also in Vorsorgewohnungen.

Die meisten News sind aber im Bereich der Immobilienvermittlung zu finden. Mit www.immobilie-richtig-verkaufen.at hat sich ein weitere Makler-Vergleichs-Portal in Österreich gemeldet, Flatio vermittelt seit kurzem „Wohnen auf Zeit“, und die virtuelle Immobilienmaklerin Linda setzt bei der Vermittlung auf günstige Fixtarife statt auf eine prozentuell bemessenen Courtage. Für eine Vermittlung eines Kaufobjektes will das neue Portal z.B. 1.850 Euro haben. Zusatzservices wie 3D-Rundgang oder Exposé kosten extra. Für am meisten Werbeaufsehen hat in den letzten Monaten wohl eine andere virtuelle Dame gesorgt: Immo Marie.

Clevere Akquise

Immo Marie kauft Grundstücke, Zinshäuser, Wohnungen. Wer verkaufen will, meldet das auf der Website an, es kommt zu einer Besichtigung und einem verbindlichen Kaufangebot – noch am selben Tag, verspricht die Website. Vertrag und Überweisung werden dann innerhalb von 48 nach Anbot abgewickelt.

In Deutschland ist unterdessen Immodrops gestartet, eine mobile Lösung bei der man die Kriterien seiner Traumimmobilie speichert und – wenn man unterwegs bei einem Objekt, das in Frage kommt, vorbei geht oder fährt – eine Pushmitteilung auf das Device erhält.

PropTech Konferenz

Wie die Zahl der neuen Unternehmen zeigt: Die PropTech-Szene wächst nach wie vor – und mitunter rasant. Einen Überblick über aktuelle Trends gibt es auf der Konferenz #Propttech2017 am 11. Mai 2017 in London. Hier werden neue Technologien vorgestellt, Ideen geboren, Lösungen mit Kapital verknüpft. Über 800 Profis werden erwartet. Mehr Infos dazu auf der Konferenz-Website.

In Österreich hat sich zudem die Austrian PropTech Initiative als erste Adresse für alle Themen rund um PropTechs etabliert. Mehr unter www.apti.at

Foto: pexels.com (CC0)

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24. January 2017
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