Blog Bild
Heißer Sommer, heißer Herbst!

Mit dem RE!N Netzwerk tut sich auch schon im Vorfeld der herbstlichen EXPO REAL einiges. Die Initiative versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen innovativen Start-Ups und etablierten Unternehmen und Investoren und hat einen Start-Up Contest gestartet. Die besten 25 (der wirklich frischen Unternehmen – das war Voraussetzung zur Teilnahme), sind bereits ausgewählt und werden auf der EXPO präsentiert, genauso wie ein umfassendes Programm rund um Disruption und Innovation.

Ein weiterer Herbsttermin zur Erinnerung: der MIPIM PropTech Summit am 11. Oktober in New York, bei dem aktuell über 500 Besucher und über 100 Technologie-Unternehmen erwartet werden. Für den internationalen Blick über den Tellerrand sicherlich eine Bereicherung.

Unterdessen scheinen wieder neue PropTechs am Radar auf, etwa Bonify aus Berlin, die die Immobilienvermarktung durch automatisierte Bonitätsauskünfte und Nachweise von Mietschuldenfreiheit erleichtern will. Immonow von der Raiffeisen Immobilien Vermittlung hat auch den österreichischen Maklern gezeigt, dass neben der klassischen Immobilienvermittlung auch für ein Matching-Portal Platz ist. Weiters hat das österreichische Start-Up PlanRadar, über das wir im letzten Newsletter berichteten, eine Millionenspritze erhalten. Kapitalgeber sind aws Gründerfonds, Cavalry Ventures und Berliner Volksbanken Ventures/Redstone.

Foto: pexels.com (CC0)

Blog Bild
Von A bis Z: PropTechs für jede Stufe im Lebenszyklus

Solange die Zinsen so niedrig sind, bleiben Immobilien bei Investoren ganz weit oben auf der Einkaufsliste. Ebenso liegen PropTechs im Trend. Immer mehr und immer speziellere Bereiche werden digitalisiert – ob das etwa neue Suchplattformen für Senioren-WGs sind oder Prognosesoftware, die dank künstlicher Intelligenz die Wartungsintervalle im Facility-Management neu definiert. Investoren haben somit immer mehr Auswahl und können das Risiko differenzierter streuen.

16 Millionen für McMakler

McMakler ist der größte hybride Immobilienmakler Europas. Er verbindet moderne Vermarktungs- und Kommunikationstechnologie mit der persönlichen Betreuung der Kunden vor Ort durch ein eigenes Maklernetzwerk. Für Immobilienverkäufer sind die Dienstleistungen von McMakler zu 100 Prozent kostenfrei, in der Vermietung werden Pauschalpreise angeboten. Für den weiteren Ausbau der Standorte in Deutschland, für die Weiterentwicklung der Technologie und zur Steigerung des Markenaufbaus haben sich die Geschäftsführer und Investoren auf eine Finanzierungsrunde über 16 Millionen Euro verständigt. Die Expansion nach Österreich sei übrigens eine realistische Option, heißt es bei McMakler.

Von Defect zu Plan

Neues gibt es auch aus Österreich zu berichten. Das Start-Up für Baudokumentation und -mängelmanagement DefectRadar heißt künftig PlanRadar. Warum? „Ursprünglich hatten wir unsere Software für das rasche und transparente Mängelmanagement entwickelt, viele Kunden verwenden die Applikation heute aber schon im gesamten Lebenszyklus einer Immobilie, von der Planung über die Ausführung bis zum Facility-Management sowie für das komplette Task- und Projektmanagement – deswegen benennen wir die Software jetzt in PlanRadar um“, erklärt Domagoj Dolinsek, geschäftsführender Gesellschafter von PlanRadar. Überall, wo eine Planung stattfindet, kann auch PlanRadar eingesetzt werden. Über 800 Kunden aus 17 verschiedenen Ländern habe das österreichische Unternehmen mit Stand Mai 2017.

Alles visualisiert, schon vor Projektstart

Ebenfalls schon im Bauprozess setzt eine Idee aus Skandinavien an: Das schwedische 3D-Unternehmen wec360° hat eine Lösung entwickelt, die Bauunternehmen und Projektentwickler wie Skanska in die Lage versetzt, virtuelle Führungen über zukünftige Entwicklungsgebiete wie den Malmö Industriepark anzubieten - lange bevor mit dem Bau der Gebäude begonnen wurde. Die App nutzt neueste AR-Technologie (Augmented Reality), sodass man aus der Vogelperspektive sehen kann, wie das Gebiet nach Abschluss der Bauarbeiten aussehen wird und sich virtuell zwischen den Gebäuden bewegen kann. Man kann sogar sehen, wie die Sonne auf die unterschiedlichen Gebäude und Viertel fallen wird.

Events & Awards

Am 12. September 2017 verleiht IG Lebenszyklus im Rahmen ihrer Kampagne Digital Building Solutions (DBS) Awards für die besten Lösungen.

Mit „Nun sag, wie hast Du's mit der digitalen Innovation?“ stellt sich der deutsche Konferenzorganisator Heuer Dialog die Gretchenfrage – und will am 6. Juli in Berlin am Kongress „Real Innovation – Property Meets Technology“ Antworten finden. Ebenfalls in Berlin findet am 14. September die Future:PropTech statt.

Bild: © Architekt DI Wolfgang Wildauer, http://www.wildauer-arch.at

Blog Bild
MIPIM goes PropTech

Im März ging im sonnigen Cannes die weltweit größte Immobilienmesse über die Bühne. 24.200 Akteure der Immobilienwirtschaft trafen sich auf der MIPIM und PropTechs waren neben politischen Veränderungen (Trump, Brexit) ein zentrales Gesprächsthema. „Als es bei der MIPIM erstmals auch um Technologie ging, war das für manche ein wenig irritierend. Heute sind Crowdfunding, Big Data, die virtuelle Realität, Internet of Things sowie intelligente Städte und Gebäude Teil der Immobilienwelt. Der wachsende Einfluss der Technologieunternehmen auf den Immobiliensektor hat Reed MIDEM dazu veranlasst, zusammen mit MetaProp NYC den MIPIM PropTech Summit ins Leben zu rufen, der am 11. Oktober 2017 in New York stattfindet”, erklärt MIPIM-Direktor Ronan Vaspart.

Gründung der apti – Austrian PropTech Initiative

Auch die führenden PropTechs in Österreich haben News zu vermelden: Die apti - Austrian PropTech Initiative formiert sich und wird als offizieller Verein angemeldet. Gerade weil PropTechs in vielen verschiedenen Bereichen tätig sind und für alle Stakeholder eigentlich schwer zu fassen sind, ist ein Verein, der als erste Anlaufstelle einen Überblick geben kann, für alle Beteiligten hilfreich und nützlich.

Konzentration auf den Vertrieb

Der Nutzen steht nämlich fast immer im Vordergrund. Die meisten, der in einer von der Beratungsfirma Bell Management Consulting durchgeführten Befragung von PropTech-Unternehmen, gaben an, die Arbeit von Property-Managern erleichtern zu wollen. Meist seien die Produkte im Bereich des Massengeschäfts mit der Wohnungsvermietung angesiedelt, berichtet die Immobilien Zeitung, die zugleich zitiert, dass gut die Hälfte eine „fehlende Innovationsbereitschaft“ bei den Immobilienunternehmen konstatiert.

In Österreich finden sich unterdessen immer mehr Crowdfunding-Projekte. Die Budgethotel-Kette Adeo Alpin war dank der medialen Zugpferde Hermann Maier und Rainer Schönfelder beim Geld einsammeln recht erfolgreich, und dürfte das Funding-Ziel von 500.000 Euro bald erreichen, selbst ein Wohnprojekt der Haring Group mit 132 Einheiten in Wiener Neustadt versucht sein Eigenkapital mittels Masse aufzupeppen – und hat die Fundingschwelle von (lediglich) 100.000 Euro schon längst überschritten. Auch Reval zieht es aufs Land, aktuell sollen 500.000 Euro für ein Wohnprojekt in Krems aufgestellt werden. Das in Deutschland agierende Unternehmen BrickVest bietet zum ersten Mal einen Debt Deal als institutionelle Immobilien-Investitionsmöglichkeit über seine Plattform an – bewegt sich also ähnlich wie große Versicherungen von der Projektfinanzierung in Richtung Kreditfinanzierung für Immobilien.

2,5 Millionen in zweiter Runde

Solche Ideen scheinen auch PropTech-Investoren zu gefallen. BrickVest erhält aktuell ein weiteres Millioneninvestment. Nach dem Seed-Investment vor rund zwei Jahren, an dem auch Global Founders Capital beteiligt war, erhält die Plattform nun weiteres Kapital. Das Investment in Höhe von 2,5 Millionen Euro ist der Beginn einer zweiten Finanzierungsrunde. Beteiligt sind unter anderem das Management, Seed-Investoren, Immobilien-Investoren und eine Vielzahl an Business Angels. Mit dem gewonnenen Kapital will BrickVest vor allem weiter in die hauseigene Technologie investieren und seine Produktpalette erweitern.

Foto: © manjik / Fotolia

Blog Bild
Unternehmen entdecken Effizienz – dank PropTechs

Wenig scheint in diesen Zeiten sicher. Folgende Prognose darf aber als höchstwahrscheinlich gelten: PropTechs werden auch 2017 die Schlagzeilen beherrschen. Während letztes Jahr der Trend zur Digitalisierung im Immobiliensektor erst so richtig begonnen hat, verstehen nun zunehmend mehr die Vorteile und die Effizienzpotenziale von (intelligenten) PropTechs. In einer Studie zum Fortschritt der digitalen Transformation in der Immobilienbranche sehen sich lediglich 18 Prozent der Befragten schon weit vorne. 29 Prozent gaben an, erste Fortschritte gemacht zu haben, „mittendrinnen“ befinden sich 31 Prozent und 16 Prozent sind überhaupt noch „nicht weit“.

Neue Ideen online

Während die Unternehmen also noch recht behäbig agieren, schießen die Startups aus dem Boden wie Pilze. Zahlreiche neue Lösungen sind in den letzten Wochen online gegangen bzw. der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Darunter eine Plattform für Neubau- und Bauträger-Immobilien oder auch eine für Crowdfinanzierungen für eine Veranlagung in vermietete Immobilien, also in Vorsorgewohnungen.

Die meisten News sind aber im Bereich der Immobilienvermittlung zu finden. Mit www.immobilie-richtig-verkaufen.at hat sich ein weitere Makler-Vergleichs-Portal in Österreich gemeldet, Flatio vermittelt seit kurzem „Wohnen auf Zeit“, und die virtuelle Immobilienmaklerin Linda setzt bei der Vermittlung auf günstige Fixtarife statt auf eine prozentuell bemessenen Courtage. Für eine Vermittlung eines Kaufobjektes will das neue Portal z.B. 1.850 Euro haben. Zusatzservices wie 3D-Rundgang oder Exposé kosten extra. Für am meisten Werbeaufsehen hat in den letzten Monaten wohl eine andere virtuelle Dame gesorgt: Immo Marie.

Clevere Akquise

Immo Marie kauft Grundstücke, Zinshäuser, Wohnungen. Wer verkaufen will, meldet das auf der Website an, es kommt zu einer Besichtigung und einem verbindlichen Kaufangebot – noch am selben Tag, verspricht die Website. Vertrag und Überweisung werden dann innerhalb von 48 nach Anbot abgewickelt.

In Deutschland ist unterdessen Immodrops gestartet, eine mobile Lösung bei der man die Kriterien seiner Traumimmobilie speichert und – wenn man unterwegs bei einem Objekt, das in Frage kommt, vorbei geht oder fährt – eine Pushmitteilung auf das Device erhält.

PropTech Konferenz

Wie die Zahl der neuen Unternehmen zeigt: Die PropTech-Szene wächst nach wie vor – und mitunter rasant. Einen Überblick über aktuelle Trends gibt es auf der Konferenz #Propttech2017 am 11. Mai 2017 in London. Hier werden neue Technologien vorgestellt, Ideen geboren, Lösungen mit Kapital verknüpft. Über 800 Profis werden erwartet. Mehr Infos dazu auf der Konferenz-Website.

In Österreich hat sich zudem die Austrian PropTech Initiative als erste Adresse für alle Themen rund um PropTechs etabliert. Mehr unter www.apti.at

Foto: pexels.com (CC0)

Blog Bild
Große Dynamik in der PropTech-Szene

Die PropTech-Szene wächst kontinuierlich und die Dynamik ist erstaunlich. War die Immobilienwirtschaft lange Zeit für Start Ups und die Digitalisierung ein langweiliger, konservativer Zweig, ist nun der genaue Gegentrend spürbar. Über 200 Unternehmen sind im deutschsprachigen Sprachraum aktiv, Medien haben das Thema entdeckt und berichten regelmäßig und das Investoreninteresse steigt stetig, wobei auch die ersten Start Ups schon wieder eingestellt wurden. In diesem Blog wollen wir Sie regelmäßig über die Entwicklungen auf diesem Sektor informieren.

Ein ernster Markt

Während vereinzelte Unternehmen bereits länger bestehen (Drooms, ein Anbieter von virtuellen Datenräumen, feiert heuer etwa sein 15 Jahre Jubiläum), kam erst im letzten Jahr so richtig Schwung in die PropTech-Branche. Eine extra Portion Rückenwind brachte natürlich die Einführung des Bestellerprinzips in Deutschland. Zahlreiche Software-Lösungen wurden geschaffen, um den Vermarktungsprozess digital zu unterstützen bzw. sogar zu substituieren. Nur wenige dieser Unternehmen haben bereits w.o. geben müssen, prominentestes Beispiel ist wohl das Rocket Internet-Start-up Vendomo. Andere, ähnliche Initiativen sind hingegen sehr erfolgreich – sowohl was die Kundenseite betrifft, als auch was die Investoren angeht. McMakler hat heuer etwa 8,5 Millionen Euro eingesammelt (Frog Capital, Piton Capital, Mutschler Ventures und Cavalry Ventures). Investmentsummen wie diese und die steigende Anzahl der Start Ups zeigen, wie ernst dieser Markt geworden ist.

Studie: Fachkräfte fehlen

Eine aktuelle Studie des belegt, dass die Befragten glauben, dass PropTechs dazu beitragen können, den Umsatz der etablierten Marktteilnehmer signifikant zu steigern. „Den größten Mehrwert durch den Einsatz digitaler Technologien sehen die klassischen immobilienwirtschaftlichen Unternehmen im Bereich der Effizienzsteigerung ihrer Kernprozesse“, heißt es in der Studie von EY und ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss), die zugleich auf einen Fachkräftemangel hinweist. Es gäbe zu wenig personelle Ressourcen, damit die Unternehmen ihre digitalen Strategien (die zum Großteil durchaus vorhanden sind) auch umsetzen können. Eine weitere interessante Abhandlung des Themas findet sich auf der Website der gif (Gesellschaft für Immobilienwissenschaftliche Forschung mit dem Titel Start-Ups, PropTechs und FinTechs auf dem Büroimmobilientag).

Neuer Award ausgeschrieben

Um weitere innovative Ideen zu fördern, wurde vor kurzem der PropTech Innovation Award ausgeschrieben, initiiert von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC). Es handelt sich um den ersten weltweiten PropTech-Wettbewerb, er ist mit 35.000 Euro dotiert, prämiert werden innovative und beispielgebende Ansätze, Prototypen und Geschäftsmodelle. Die Preisträger erhalten neben der finanziellen Unterstützung auch die Chance des Zugangs zum GTEC Lab in Berlin. Das zwölfmonatige Förderprogramm umfasst neben der Beratung in Rechts-, Steuer- und Businessfragen den Zugang zum internationalen Investoren- und Beraternetzwerk von GTEC. Auch österreichische Personen und Unternehmen können bei dem Award mitmachen.

Aktuelles von österreichischen Prop Techs

Im Bereich Crowdfunding konnte CONDA sein erstes Immobilienprojekt (The Son) positiv abschließen, 123 % des Ziels wurden finanziert, was einen Gesamtbetrag von 183.900 Euro ausmacht. In Deutschland ist Crowdinvesting derzeit besonders im Trend: Im Jahr 2015 wurde auf insgesamt 8 Plattformen eine Gesamtsumme von 22,7 Millionen Euro für 16 Immobilienprojekte eingesammelt. Im laufenden Jahr 2016 konnten bislang 7 Plattformen erfolgreich Investitionsphasen über insgesamt 19,1 Mio. Euro für 28 Immobilienprojekte abschließen, heißt es in einem Bericht von FAP.

Foto: © sdecoret / Fotolia

Blog Bild
Boomende PropTech Start-Ups revolutionieren mit digitalen Ansätzen die Immobilienbranche in Österreich!

Der Begriff PropTech kommt aus England und steht für Property Technology und umfasst das Thema sämtlicher technologischer Entwicklungen der Immobilienbranche.

Junge Unternehmen werden mit Hilfe ihrer online-basierten Dienstleistung die Immobilienbranche in Zukunft für Kunden attraktiver gestalten.
Dazu zählen in der Regel die Einführung oder die Optimierung von Abläufen, Prozessen oder gesamten Geschäftsideen mithilfe neuester Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Entwicklungen beziehen sich dabei nicht ausschließlich auf B2B-Beziehungen, sondern auch auf B2C-Beziehungen, welche Privatpersonen als Endverbraucher betreffen.

Eine neue Welle hat die österreichische Immobilienbranche erfasst und bereits mehr als 30 Start-Ups widmen sich dem Thema Property Technology.
PropTechs sind überall da, wo es um Daten und deren Verwertung geht. Sie beschleunigen die digitale Transformation innerhalb der Immobilienwirtschaft und fordern damit die tradierte Branche heraus.

Diverse Anwendungsfelder sind denkbar und mit ihren Geschäftsmodellen helfen die neuen Firmen beispielsweise im Immobilien-, Darlehens- und Hypotheken-Management, Genossenschaftsverwaltung, Mieter- und Vermieter-Kommunikation. Von der Suche (Kurzzeitwohnen.com) über die Beratung und Vermittlung (Wohnberater.at) bis hin zur Organisation – die Immobilienbranche kann unter dem Begriff Property Technology neuere Entwicklungen wie Apps, Big Data Analytics (Checkmyplace.com), Cloud Computing, Crowdfunding (Conda.at) oder sogar künstliche Intelligenz in einem Oberbegriff vereinen.
Das Themengebiet PropTech umfasst auch den Einsatz von Drohnen, 3D Visualisierung (DEEPINTERFACE.com), Virtual Reality (Innoactive.de) Anwendungen oder intelligenten Türzugangssystemen (Kiwi.ki) und Smart Building Tools (DefectRadar.com).

Letztlich sind alle Anlageklassen, egal ob Büro-, Einzelhandel- oder Wohnimmobilien betroffen und die Digitalisierung der Immobilienbranche wird, wie in anderen Bereichen auch, das Potential haben, unser Leben zu vereinfachen und den Immobilientreuhändern und Suchenden viel Zeit und Geld sparen können.

Als innovatives PropTech Start-Up hat Checkmyplace.com sich auf Big Data Analytics und Valuation im Immobilienbereich spezialisiert und bietet Produkte wie Lagereports oder Mietercheck und 360° Immopreis Tools an und steigert damit die Transparenz und service-orientierte Beratungsqualität in der Traditionsbranche.

In Österreich gibt es zwar noch keine spezialisierten PropTech Accelerator Programme wie MetaProp in New York oder Pi Labs und Seedcamp in London – letzteres hat schon in 20 PropTechs investiert –, aber es gibt vereinzelt Business Angels wie A. Ertler (checkmyplace.com), M. Ertler (Mietercasting.de), Bretschko (Zoomsquare.com), N.Futter (Parkbob.com) und Hansmann (store.me), die auf PropTech Start-Ups setzen.
Beim diesjährigen Pioneers Festival waren auch heimische PropTech Start-Ups wie Accessio.at, Radabuilding.com und Rendity.com vertreten.
In Bezug auf Förderungen und Seed Programmen ist Österreich gut aufgestellt und bestimmt können einige österreichische PropTech Start-ups internationale Investoren anziehen und erfolgreich skalieren – die nächsten Jahre werden es zeigen!
Bleibt also abzuwarten wie es den österreichischen PropTechs gelingt auch VC money aufzustellen – Indoo.rs hat bereits SpeedInvest als Investor akquiriert und Accelerator Programme wie das von Accoi Partners hilft Start-Ups fit zu machen fürs erfolgreiche Series A-Funding.

Im Juli hat in London die erste PropTeq Europe Konferenz stattgefunden mit 240 renommierten Teilnehmern aus der Start-Up (Leverton, Urban Intelligence, Propstack), der Corporate (CompStack, Jones Lang LaSalle, Argus Software) und Investor (Index Ventures, Axel Springer SE, Redstone Digital) Branche aus über 20 Ländern.
PropTechs sind vermehrt vertreten auf der MIPIM, Expo Real, Handelsblatt Immobilienwirtschaft Konferenz und werden immer interessanter für die Immobilien Tycoons. Auch die Marktführer gehen vermehrt Kooperationen mit Start-Ups ein, ohne direkt Anteile zu erwerben wie z.B. Immobilienscout24.de mit Timum.

Auf weitere innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, wie bereits vom Bundeskanzler Kern angekündigt, hofft die PropTech Szene hierzulande, sodass sich auf natürliche Art ein PropTech Ökosystem entwickeln kann. Die Gründer könnten durch aktives Netzwerken voneinander profitieren und eine stärkere Verzahnung zwischen klassischen Immobilienfirmen und PropTechs forcieren, welches für beide Seiten langfristigen Erfolg verspricht.

Coming soon – eine österreichische PropTech Map!

Buchtipp
Heimo Rollett (Hrsg.): Der Tod des Maklers. Und seine Rückkehr als Held,
Edition Immobilienwirtschaft, 1. Auflage 2016, 190 Seiten, Linde Verlag, ISBN: 9783707335330, 29 Euro

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir schätzen Ihr Feedback